 |
|
Einführende Informationen |
 |
Das Institut wurde 1999 von dem Kulturwissenschaftler, Kultur- & Sozialanthropologen und
(gemäß Musiktherapiegesetz) Musiktherapeuten Dr. Gerhard
Tucek gegründet.
Der Ort:
Das Institut für Ethno-Musiktherapie hat seinen Sitz in
Gföhl in der Nähe der Stadt Krems/Donau.
Anliegen & Aktivitäten:
Das Institut für Ethno-Musiktherapie versteht sich als kulturelle Einrichtung mit dem Ziel, das therapeutische Potential von
Musiken unterschiedlicher kulturellener Prägungen zu erschließen, zu bewahren und in zeitgemäßer Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Institutsarbeit gründet auf 15 jähriger Erfahrung mit der Altorientalischen bzw. Ethno-Musiktherapie in Bereichen des
Interkulturellen Austauschs & des Kulturtransfers, der musiktherapeutischen Lehre sowie der klinischen Praxis & Forschung.
Die enge Verknüpfung von Praxis, Forschung und Lehre soll die Aktualität der jeweils vermittelten
Inhalte gewährleisten.
Ein weiteres vorrangiges Ziel ist die Erarbeitung und Vermittlung eines
wissenschaftlich fundierten und schulübergreifenden Verständnisses von Musiktherapie.
Dieses Anliegen führt u.a. zu einer interdisziplinären Ausrichtung:
"... Musik ist eine der ältesten Kulturaktivitäten des Menschen. Erst seit dem späten 18. Jahrhundert haben wir uns
aus gesellschaftlichen Gründen mit dem Gedanken angefreundet, dass Kunst für sich selber steht und dann erst ihre
wirkliche Identität findet. Doch ist dieser Gedanke sehr zeitbedingt. Es ist daher an der Zeit, Funktionalitäten der
Kunst, hier der Musik, neu zu bedenken. Die Naturwissenschaften helfen uns heute ... die Interaktion des Menschen als geistig-körperliches Wesen
mit seinen eigenen Kulturschöpfungen wie Musik, Malerei, Theater usw. tiefer zu verstehen. Wir lernen, dass uns die
Tätigkeit oder auch nur die Beschäftigung damit "bildet" - formt und prägt - bis hinein in die Zellen und die
hormonellen Prozesse. Damit ist eine neue Dimension eröffnet, über die Wirkungen der Musik im Erziehungsprozess
oder im Heilungsprozess ganz anders nachzudenken. ..." (Dr. Roland Haas; Rektor a.D.; Präsident der IMARAA)
Das Institut ist Mitbegründer der
"IMARAA" (International Music and Art Research Association Austria). IMARAA bemüht sich mit den Konferenzen
"Mozart & Science (2006, 2008, 2010)" um einen Brückenschlag zwischen Musiktherapie, Musikmedizin und Musikwirkungsforschung.
Hierbei handelt es sich um einem Zusammenschluss von Universitäten und privaten Instituten zum Zweck einer
koordinierten Musikwirkungsforschung in Österreich.
Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Ethno-Musiktherapie liegen gegenwärtig in der Bearbeitung folgender Fragen:
- unter welchen Voraussetzungen wirkt Musik "wie" im Menschen?
- welche bio- regulations- und beziehungsmedizinischen Aspekte von Musiktherapie lassen sich besonders in klinischen Kontexten
erfassen und beschreiben?
- wie lassen sich außereuropäische musikbezogene Behandlungskonzepte in den hiesigen Kulturraum integrieren?
- welche strukturellen Veränderungen erfahren "traditionelle" Ansätze im Zuge ihres kulturellen Transfers?
Hierfür kooperieren wir mit nationalen und internationalen Partnern wie z.B.
Universitäts- und Hochschulinstituten sowie privaten Institutionen mit ähnlicher Ausrichtung.
Die wichtigsten nationale Partner sind die IMC Fachhochschule Krems ,die Niederösterreichische Landesklinken-Holding sowie die
Intensivstation 13i2 am Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH))
Auf internationaler Ebene sind unsere wichtigsten Partner zur Zeit die
SRH Fachhochschule Heidelberg. sowie die
University of Windsor/CA.
Auch weitere nationale und internationale Partner stehen in enger Zusammenarbeit mit dem Institut. So etwa
Dr. Aldona Vilkeliene und Dr. Sumathy Sundar.
Mit Dr. Aldona Vilkeliene, arbeiten wir zur Zeit an der Verbesserung der
psycho-sozialen Lebensbedingungen behinderter Menschen und deren Familien mittels
Musiktherapie.
Das Institut für Ethno-Musiktherapie misst der Herausforderung einer wissenschaftlichen Vertiefung klinischer
Musiktherapieforschung besondere Bedeutung bei. Hierfür werden besonders mit den Arbeitsgruppen um Alfred Lohninger
(Autonom Health) und Hans Ullrich Balzer (Chronomar)
Forschungskonzepte erarbeitet und durchgeführt.
Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt des Instituts liegt im Bereich der
Ausbildung. Der Lehrgang Altorientalische - bzw. Ethno-Musiktherapie wird bis 2011 auslaufend in enger Zusammenarbeit mit der
Wiener Internationalen Akademie
für Ganzheitsmedizin (GAMED) durchgeführt.
Dieser seit 1997 angebotene Lehrgang am Institut für Ethno-Musiktherapie ist im Rahmen des seit Juli 2009 in Kraft getretenen
Musiktherapiegesetzes gesetzlich anerkannt.
Das bisherige Modell wurde im September 2009 von einem neuen und konzeptionell
erweiterten Studiengang
"Gesundheitswissenschaften MUSIKTHERAPIE" an der IMC Fachhochschule Krems abgelöst.
Die erste Ausbildungsgruppe besteht aus 22 Studierenden, und wird vom
Land Niederösterreich finanziert.
Als Studienbeginn für eine nächste Gruppe ist das Wintersemester 2011/12 vorgesehen.
|
Weitere Tätigkeitsfelder des Institutes sind:
Qualitätssicherung:
Um einen hohen Qualitätsstandard unserer Projekte im Hinblick auf wissenschaftliche und praktische Relevanz
sicherzustellen, begleitet ein wissenschaftlicher
Beirat die Institutsaktivitäten.
Darüber hinaus etablierten wir enge Kooperationen mit international erfahrenen Forschern und Praktikern wie z.B. mit
Prof. Dr. David Aldridge, Dr. Gudrun Aldridge oder
Prof. Dr.mult. Wolfgang Mastnak (Lehrstuhl f. Musikpädagogik
der Hochschule für Musik und Theater in München).
Struktur:
Für die inhaltliche Institutsarbeit gibt es eine Vielzahl projektbezogener
Mitarbeiter
und kooperierender Institutionen.
Die Koordination der Institutsarbeit obliegt unserem Organisationsteam.
 |
Wichtiger Hinweis:
Auf unseren Internetseiten werden Links/Verweise auf Seiten anderer Internetseiten-Anbieter
angegeben. Über diese Websites hat das Institut für Ethno - Musik - Therapie keine Kontrolle.
Für Inhalt und Funktion dieser Websites ist das Institut für Ethno- Musik - Therapie nicht verantwortlich. Verbindungen zu
solchen Websites erfolgen auf eigenes Risiko des Benutzers.
In einigen Bereichen der Ethno - Musik - Therapie - Website können Sie interaktiv agieren. Für Benutzer dieser Seiten ist
es möglich, Informationen heraufzuladen (uploading). Es kann deshalb vorkommen, dass Inhalte erscheinen, die nicht den
ethischen, rechtlichen und moralischen Grundsätzen unseres Instituts entsprechen. Rechtswidrige, ethisch oder
moralisch fragwürdige oder belästigende Informationen zuhanden der Ethno - Musik - Therapie -Website, die Nutzung der
Ethno - Musik - Therapie - Website in einer deren Funktion beeinträchtigender Form durch den Benutzer sowie Belästigungen
Dritter sind untersagt. Insbesondere ist untersagt:
- Kundtun von rassistischem oder pornographischem Gedankengut und Inhalte, die in irgendwelcher
Art und Weise Dritte beeinträchtigen können
- Übermittlung von Junk-Mail, Kettenbriefen oder Massensendungen
- Inhalte, die über den Kauf von Waffen informieren oder Links auf solche Seiten anbieten,
insbesondere sind jegliche Hinweis auf Gewalt verboten
- Computerviren schaffen, uploaden oder Links anbieten, die derartiges betreiben
|
|
|
|
 |
 |
|
|
 |
|