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Aktuelle Nachrichten
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Von Dr. Gerhard Tucek, Leiter des Instituts
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Betrifft: Radiobeitrag in OE1: Vom 9.-14.8.2010 spricht Gerhard Tucek über das Fasten in "Gedanken für den Tag".
Betrifft: Seit 1.7.2010 dürfen wir drei weiteren Kolleginnen zu Ihrem erfolgreichen Studienabschluss am Institut gratulieren. Fr. Mag.Ulla
Beck,
Hr. Mag. Lukas Hartl sowie Hr. Jörg Schuppler haben Ihre Studien mit überaus interessanten Diplomarbeiten zu den Themenbereichen Musiktherapie
bei
Demenz, Musiktherapie und Pädagogik sowie Musiktherapie mit behinderten Menschen mit Erfolg abgeschlossen. Wir danken den drei KollegInnen für die
gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Beste auf Ihrem beruflichen und persönlichen Lebensweg.
Betrifft: Europäischer Preis für lebenslanges Lernen: Am 19.5.2010 wurde im Rahmen der Jahreskonferenz zum Programm
für lebenslanges Lernen in Barcelona das Projekt
"Sing smooth and smile - therapeutic impact of traditional
music" mit dem Europäischen Preis für lebenslanges Lernen ausgezeichnet.
Projektpartner waren: "Senoji muzika" (Lithuania), AEOLIS - cultural Development Society of Lesvos Island (Greece) und das Institut
für Ethno-Musiktherapie.
Betrifft: Vorbereitungsjahr: Wir planen ab September 2010 wieder ein musikalisches Vorstudienjahr für die Instrumente Oud und Kopus.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Rahmen des Orientierungsseminars Musiktherapie am 5-6 Juni 2010 (Sa 10.00 Uhr - So 14.00) an
der Wr. Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin, Otto Wagner Spital, Baumgartner Höhe A 1140 Wien.
Kontakt: www.gamed.or.at
Betrifft: Seit 9.4.2010 dürfen wir drei weiteren Kolleginnen zu Ihrem erfolgreichen Studienabschluss am Institut gratulieren. Fr. Mag.Ti Liu,
Hr. Mag. Robert Rettner sowie Hr. Christoph Schwarz haben Ihre Studien mit überaus interessanten Diplomarbeiten zu den Themenbereichen Musiktherapie bei
Burn-Out, Musiktherapie in der Intensivmedizin sowie Musiktherapie mit geistig abnormen Rechtsbrechern mit ausgezeichneten Erfolg abgeschlossen. Wir danken den drei KollegInnen für die
gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Beste auf Ihrem beruflichen und persönlichen Lebensweg.
Betrifft: TV-Beitrag über Musiktherapie am NÖ
Landesklinikum St.Pölten und an der IMC-Fachhochschule Krems
Betrifft: Auszeichnung für Musiktherapie an der IMC-Fachhochschule Krems: Im Rahmen der Langen Nacht der
Forschung wurde für die Region Krems/Tulln der LUPE Award
für ausgezeichnete Wissenschaftskommunikation vergeben.Die IMC Fachhochschule Krems errang mit ihren Stationen im Bereich "Universitäten, Fachhochschulen
und Institutionen" die Plätze eins bis fünf.
Betrifft: Best-Practice Tag Musiktherapie an der IMC-Fachhochschule Krems: Am 21.10.2009 fand ein gut besuchter unter interessanter Tag der
Musiktherapie statt. Im Anschluss daran ludt die FH Krems zu einem
gemeinsamen Abendessen ein, das dem Gedankenaustausch mit KollegInnen anderer musiktherapeutischer Richtungen diente.
Betrifft: Musiktherapie in Ost-Jerusalem: Auf Einladung des Al Mada Musiktherapiezentrums traf Dr. Gerhard Tucek zwischen 13.-16.10 KollegInnen
aus der Region, um den Aufbau therapeutischer Beziehungen vor dem Hintergrund der speziellen kulturellen und sozialen
Rahmenbedingungen zu besprechen. Nachdem große Übereinstimmung hinsichtlich einer kultursensiblen Vorgangsweise erzielt werden konnte, wurde
vereinbart, den Kontakt vertiefend fortzuführen.
Betrifft: Studienbeginn an der IMC-Fachhochschule Krems: Am 18.9.2009 haben 22 Studierende an der Fachhochschule ihr 6-semestriges Bac-Studium
begonnen. Wir wünschen allen KollegInnen einen erfolgreichen und interessanten Studienverlauf.
Betrifft: Seit 8.7.2009 dürfen wir zwei weiteren Kolleginnen zu Ihrem erfolgreichen Studienabschluss am Institut gratulieren. Fr. Mag. Ingrid Geresch
sowie Fr. Mag. Miryam Haschemi haben Ihre Studien mit überaus interessanten Diplomarbeiten zu den Themenbereichen Musiktherapie bei
Demenzerkrankungen und Musiktherapie für Frauen mit Gewalterfahrungen mit ausgezeichneten Erfolg abgeschlossen. Wir danken beiden Kolleginnen für die
gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Beste auf Ihrem beruflichen und persönlichen Lebensweg.
Betrifft: Studiengang MUSIKTHERAPIE an der IMC Fachhochschule Krems:
Nach erfolgreicher Akkreditierung durch den FH-Rat wird ab September 2009 der neue Studiengang
"Gesundheitswissenschaften MUSIKTHERAPIE" beginnen.
Anmeldungen werden unter: information@fh-krems.ac.at entgegengenommen.
Betrifft: Eintragung in die Musiktherapeutenliste: Die neuesten Informationen über in die im "Bundesministerium für Gesundheit"
vorzunehmende Eintragung in eine Musiktherapeutenliste finden Sie "hier.
Betrifft: Tag der offenen Tür an der "Fachhochschule Krems": Am 28.3. fand ein überaus
gut besuchter Informationstag über die Studienangebote der FH Krems statt.
Betrifft: Erfolgreicher Studienabschluss einer neuen Kollegin im Dezember 2008: Wir gratulieren Frau Iris Stiglmair herzlich zum erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung
am Institut für Ethno-Musiktherapie. Wir wünschen Ihr für Ihre berufliche Zukunft viel Erfolg, und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in den
letzten Jahren.
Betrifft: Die Nachlese zum Kongress mozart&science 2008 vom 16-19.11.2008 finden Sie hier: "Mozart&Science"
Betrifft: Urlaub und Standortwechsel des Instituts: Ab 1. September sind wir nach unserer Übersiedlung unter
folgender neuen Adresse wieder für Sie erreichbar: Bergstrasse 28; A-3542 Gföhl; Tel: 02716/76950
Am 4.Juli 2008 fand dieses Pressegespräch mit LR Mag. Wolfgang Sobotka, Dr. Roland Haas, Univ. Prof. Dr. Klaus Felix
Laczika und Dr. Gerhard Tucek statt. Das bisherige Medienecho ist unter
www.mozart-science.at abrufbar.
Betrifft: Pressekonferenz zum Thema Musiktherapiegesetz in Österreich sowie 2. internationaler Kongress zur
interdisziplinären Musikwirkungsforschung "Mozart&Science 2008":
Am 4.Juli 2008 fand dieses Pressegespräch mit LR Mag. Wolfgang Sobotka, Dr. Roland Haas, Univ. Prof. Dr. Klaus Felix
Laczika und Dr. Gerhard Tucek statt. Das bisherige Medienecho ist unter
www.mozart-science.at abrufbar.
Betrifft: Grundtvig-Partnerschaft: Programm für Lebenslanges Lernen. Im Mai und Juni 2008 fanden die ersten Partnertreffen
in Litauen (Alytus) und Griechenland (Lesbos) statt. Beide Treffen waren überaus lehrreich und fruchtbar in Bezug auf
musikalischen und therapeutischen Austausch. Ein wesentliches Ergebnis war auch die Unterzeichnung eines Vertrages zwischen
unserem litauschen Partner Fr. Dr. Aldona Vilkeline (Pädagogische Universität Vilnius) und dem städtischen Krankenhaus in Alytus,
das die Etablierung einer ersten musiktherapeutisch- klinischen Zusammenarbeit vorsieht.
Betrifft: Musiktherapiegesetz: Am Donnerstag, den 5.Juni 2008 wurde der Gesetzesentwurf für die Regelung
der berufsmäßigen Ausübung der Musiktherapie (MthG) im Nationalrat einstimmig angenommen. Das Gesetz wird im kommenden Jahr in Kraft treten.
Das Gesetz anerkennt auch die Ausbildung am Institut für Ethnomusiktherapie nach dem 1.1.1997.
Betrifft: Musiktherapiegesetz: zur Zeit ist der Entwurf für ein Musiktherapiegesetz in Begutachtung, das in Hinkunft
die musiktherapeutische Ausbildung und Praxis in Österreich regeln wird. Interessierte Kollegen und Kolleginnen, die ihre
Ausbildung an unserem Institut bzw. an der "Schule für Altorientalische Musik- & Kunsttherapie" absolviert haben, können gerne für nähere Auskünfte mit uns in Kontakt treten.
Betrifft: ein neuer Beitrag zum heutigen Stand der Orientalischen Musiktherapie und der Beforschung ihrer Methoden
erschien soeben in der letzten Ausgabe des e-Magazins "Music-Therapy-Today". Er ist unter folgender Adresse
abrufbar:
http://musictherapyworld.net Vielen Dank an David Aldridge und Jörg Fachner für diese jahrelange überaus wertvolle
Plattform der Musiktherapie.
Betrifft: Vorpremiere des ARTE-Filmes "Auf den Spuren des Medicus" - Eine Reise nach Usbekistan:
Voraussichtlicher Sendetermin: 25.3.2008 um 19.00 Uhr auf ARTE
PRESSETEXT:
DURCH DEN ROMAN DER "MEDICUS" IST EIN GENIE DER ORIENTALISCHEN WELT WIEDER IN EUROPA BEKANNT GEWORDEN.
ABU IBN ALI SINA, GENANNT AVICENNA, GILT ALS "ARISTOTELES" DES ORIENTS. NICHT NUR EIN MEISTER DER DIAGNOSE UND CHIRURGIE,
SONDERN AUCH EIN KENNER DER PSYCHOSO-MATISCHEN MEDIZIN UND VIELER ÜBERLIEFERTER HEIL-UND THERAPIEFORMEN SEINER ZEIT.
Die Filmgeschichte beginnt in Wien, wo seit fünfzehn Jahren an verschiedenen Krankenhäusern eine orientalische Musiktherapie
praktiziert wird, die auf Avicenna zurückgeht.
Es gibt in Wien sogar einen Studiengang "Alt-Orientalische Musiktherapie", welche von dem Kulturanthropologen und
Musiktherapeuten Dr. Gerhard Tucek geleitet wird.
Die Musiktherapie wird heute bei Schädel-Hirn-Trauma-Patienten, in der Neurologie, der Kinderonkologie, bei Herzpatienten,
in der Intensivmedizin, und bei Behinderten & Demenzkranken angewendet.
Sie wird von den jeweiligen Spitalsträgern und Kassen bezahlt und seit Jahren wissenschaftlich begleitet.
Der Ursprung der Musiktherapie liegt in der Region Buchara im heutigen Usbekistan, wo auch der Medicus geboren wurde.
Ihm waren musiktherapeutische Anwendungen bekannt. In weiten Teilen der orientalischen Welt gehörten Geschichtenerzähler
und Musiker früher zum Personal in den Kliniken.
Nach 70 Jahren Sowjetunion ist im heutigen Usbekistan nicht viel von der ungewönlichen Tradition übriggeblieben.
Dr.Tucek aus Wien reist also mit drei seiner Studentinnen und den alten Instrumenten nach Usbekistan. Die Gruppe lebt
dabei einige Zeit bei einem traditionellen Arzt und Heiler, der sich Sufi-Tabib nennt. Er kennt noch viele Rituale,
die Avicenna bekannt waren, und betreibt traditionelle Praxen mit Kräuterheilkunde und vielen anderen Praktiken.
Die Gruppe aus Wien studiert die verschiedenen islamischen & vorislamischen Therapieverfahren und demonstriert auch ihre
eigene Musiktherapie, die in Usbekistan niemand mehr kennt.
In grandiosen Bildern entwickelt sich so eine abwechslungsreiche Handlung an den bezaubernsten Orten der alten Seidenstraße,
mit vielen therapeutischen Anwendungen und Gedanken aus der Zeit des Medicus, welche wieder sehr modern geworden sind.
Höhepunkt ist die Ankunft in der alten Karawanenstadt Buchara, dem Geburtsort Avicenna's, wo sein Leben zufällig am
dortigen Theater gespielt wird und wo die Musiktherapeuten die so lange vergessenen Therapieform des Avicenna an einer
normalen Poliklinik mit usbekischen Patienten demonstrieren dürfen.
Anwesende Mitwirkende des Films:
Hajo Bergmann.................... Regisseur
Margrith Sengupta................ Aufnahmeleitung
Alisher Kushkarov................ Leiter der Yassaviy-Turkistan-Klinik in Jjizzak, Usbekistan
Gerhard Tucek.................... Leiter des Instituts f. Ethnomusiktherapie
Ingrid Geresch, Iris Stiglmair... Studentinnen d.Lehrgangs f.Altorientalische Musiktherapie
Anni Auer-Pekarsky............... Psychologin an der Rehab-Klinik Meidling
Gerhard Bujak.................... Musiktherapeut an der Rehab-Klinik Meidling
Moderation: Manfred Kremser, Institut f. Kultur- und Sozialanthropologie
Datum: 14.Dezember 2007
Zeit: 17:00 - ca. 19:00 Uhr
Ort: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Univ. Wien, NIG (Neues Institutsgeb.), 4.Stock,
Hörsaal A; 1, Universitätsstr. 7
Betrifft: Vorstudienjahr 07/08: Am 1.12 hat an unserem Institut in Zusammenarbeit mit der GAMED
ein neuer Jahrgang mit den musikalischen Vorbereitungen auf die Aufnahmeprüfung in das Hauptstudium im Herbst 2008 begonnen.
Wir wünschen allen KollegInnen ein erfolgreiches Jahr mit viel Freude an der Musik und den neuen Instrumenten.
Betrifft: Grundtvig-Partnerschaft: Programm für Lebenslanges Lernen. Für den Zeitraum Oktober 2007 - Juli 2009 wurde
unserem Institut ein weiteres Projekt mit Partnern aus Litauen, Griechenland und der Türkei genehmigt. Ziel der Lernpartnerschaft
ist die Weiterentwicklung von musiktherapeutischer Themen in diesen Ländern.
Betrifft: Landesklinikum Waldviertel Allentsteig: Seit dem 3,. Oktober 2007 baut unser Institut an diesem Standort eine
musiktherapeutische Betreuung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen der s.g. Kategorie C auf. Dies sind Patienten,
die wach, nicht überwachungspflichtig, zumindest teilweise kooperativ und im Stande sind, mindestens drei Stunden Therapie
am Tag in Anspruch zu nehmen. Das musiktherapeutische Angebot wurde von den PatientInnen bislang vorzüglich angenommen,
und stellt eine sinnvolle kreative, motivationsfördernde und psycho-soziale Ergänzung zum vorhandenen Therapie- & Pflegeangebot dar.
Betrifft: Musiktherapie auf der Intensivstation 13i2 der Universitätsklinik für Innere Medizin I. Seit Oktober 2007
hat Gerhard Tucek den Auftrag einer Implementierung von Musiktherapie in der Intensivstation sowie die Praktikumsbetreuung von Studierenden der
Musiktherapie an der Universität f. Musik & Darstellende Kunst übernommen.
Die klinische Hauptaufgaben dieser Station liegen in:
1. einer künstlichen Organersatz-Therapie (life-support) bei akut aufgetretenen lebensbedrohlichem Organversagen
(Respiratortherapie bei akutem Lungenversagen, Hämofiltration oder -dialyse bei Nierenversagen, Katecholamintherapie bei
Kreislaufversagen, etc.), sowie,
2. je nach Kapazität, dem Monitoring von Patienten mit grenzwertiger Organfunktion zur Vermeidung des Auftretens eines
Multiorganversagens mit deletärer Prognose (i.e. frühzeitiges Gegensteuern bei drohender vitaler Gefährdung).
Die Patienten werden auf die Intensivstation aufgenommen mit dem Ziel, das Leben während einer kritischen Krankheitsperiode
zu erhalten, sofern die Chance besteht, daß der Patient eine akzeptable Lebensqualität für eine entsprechende Zeitspanne
wiedererlangen kann.
Ziel und Aufgabe der Musiktherapie ist es, vor allem bei Langzeit- Intensivpatienten ein an
psycho-sozialen Perspektiven orientiertes Therapieangebot zu entwickeln und zu beforschen.
Betrifft: Beitrag über Altorientalische Musiktherapie: In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Ärzte Woche"
vom 7.Juni 2007 erschien der Beitrag "Vom Orient zum Okzident - Die Entwicklung der 'altorientalischen' zur 'Ethno-Musik-Therapie'".
Betrifft: Geburtstagswünsche: Auf diesem Wege sei unserem Freund und Kooperationspartner David Aldridge herzlich zu seinem runden
Geburtstag gratuliert.
Betrifft: OE 1 Sendung "Radiodoktor" (2.4.2007 14.00) zum Thema Schädel-Hirn-Trauma mit einem Beitrag zur
Altorientalischen Musiktherapie
Betrifft: ORF 2 am 1.4.2007 um 13.00 Uhr: "Orientierung" mit einem Beitrag zum Thema "RUMI unter uns"
Betrifft: Abschlussbericht EU Lernpartnerschaft (Sokrates) "HYMN - Healing Yarns of Music Notes":
Das 1. Treffen in Italien fand in Potenza (Region Bassalikata) statt.
Themenschwerpunkte waren das Kennenlernen der Projektpartner und Projektentwicklung.
Die Vertreter der jeweiligen Institutionen stellten sich vor und präsentierten die Arbeitsbereiche der jeweiligen
Institutionen.
Dr. Aldona Vilkeline - die Projektleiterin aus Litauen - gab einen Überblick über Ihre Schwerpunkte an der pädagogischen
Universität Vilnius sowie die Projektaktivitäten des ersten Jahres.
Gracia Araniello stellte die Organisation LUETEB vor und das Projekt einer Musikerin vor, welche Vivaldis 4 Jahreszeiten
von Menschen mit besonderen Bedürfnissen zur darstellerischen Umsetzung brachte.
Gerhard Tucek, dessen Institut für Ethno-Musik-Therapie wegen seiner ethnologischen und therapeutischen Kompetenzen als
neuer Partner hinzugezogen worden war, stellte die Aktivitäten und Ideen des Instituts vor.
Als gemeinsames Jahresthema wurde die Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Möglichkeiten der familiären und sozialen Integration festgelegt. Damit waren erste strukturelle Hinweise auf die weitere Entwicklung der Arbeitsschwerpunkte 2006/07 gegeben.
Ein reichhaltiges kulturelles und soziales Programm rundete das erste Treffen ab.
Das 2. Treffen in Litauen (Vilnius und Alytus) hatte seinen Schwerpunkt im Informationsaustausch und Schaffung
von Bewusstsein bei Universitätslehrern und -studenten hinsichtlich der vielfältigen Möglichkeiten von Musiktherapie
in klinischen Kontexten. Im Rahmen zweier Vorträge (an der pädagogischen Universität in Vilnius sowie an der
städtischen Musikschule in Vilnius) wurde die musiktherapeutische Arbeit des Instituts für Ethno-Musik-Therapie vorgestellt.
Dem Thema wurde seitens der Studierenden und Lehrenden der Universität großes Interesse und Offenheit entgegengebracht.
Im Anschluss an beide Vorträge wurden intensiv über den Bedarf an Musiktherapie in Litauen diskutiert.
Die österreichischen Vertreter Tucek / Bujak lernten in weiterer Folge bislang bestehende Strukturen und Elemente
musiktherapeutischer Aktivitäten in Litauen kennen. Eine konkrete Willenskundgebung zur vertieften Kooperation im Sinne
des Aufbaus von Praxis - und Lehrangeboten vor Ort sowie gegenseitiger Lehrer/Studentenaustausch waren das Ergebnis.
Da die italienischen Partner bereits am Tag der Hauptaktivitäten abreisten, konzentrierten sich die Aktivitäten auf die
beiden Länder Litauen und Österreich.
Den Besuchern aus Österreich wurde die musiktherapeutische Arbeit mit Schwerpunkt auf soziale Integration behinderter Kinder
und Stützung der Angehörigen an der städtischen Musikschule Alytus vorgestellt. Es war eine menschlich zutiefst berührende
und erkenntnisreiche Veranstaltung.
Das 3. Treffen fand in Wien vom 30.3-1.4 2007 in den Räumen der GAMED statt.
Neben Informationen der italienischen Partner Graziella und Antonella Romaniello zur Situation von Musiktherapie in Italien
wurden therapeutische Möglichkeiten regionaler Volkstänze vorgestellt und diskutiert.
Dr. Aldona Vilkeline von der litauischen Partnerorganisation brachte einen sehr interessanten Beitrag zur musiktherapeutischen
Arbeit bei Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Vor allem die bereits jetzt sichtbaren Auswirkungen des Therapieangebotes
auf familiäre und soziale Strukturen war Inhalt dieser sehr präzisen Präsentation, die durch Videobeispiele sehr
anschaulich ergänzt wurde.
Die Vertreter des Instituts für Ethno-Musik-Therapie zeigten die Vielfalt möglicher Anwendungen der Altorientalischen
Musiktherapie im Rahmen des vereinbarten Jahresthemas: "soziale und familiäre Integration von Menschen mit besonderen
Bedürfnissen":
Beispiele aus der mobilen Musiktherapie, die direkt zu Patienten in die häusliche Umgebung kommt (Edith Scharinger),
Beispiele aus der neurologischen Rehabilitation mit arabischen Patienten in einem deutschen Krankenhaus (Mag. Herbert Walter)
, ein Fallstudienbericht zur Integration eines litauischen Musikinstruments "Kankles" in die Arbeit mit einem schwerst
behinderten Menschen in Österreich (Gerhard Bujak), sowie der eigene therapeutische Entwicklungsweg im Bereich der Betreuung
schwerst behinderter Menschen (Vera Kessler).
Die Tagung wurde zweisprachig abgehalten (Deutsch / Englisch) und fand bei Kooperationspartnern und Studenten gleichermaßen
großen Anklang. Für die kommenden Jahre ist eine Fortsetzung und Vertiefung dieser Partnerschaft angedacht.
Allen Kolleginnen und Kollegen sei auf diesem Wege für die sehr schönen und informativen Beiträge herzlich gedankt.
Betrifft: Vorstudienjahr 06/07: Am 4.11 hat an unserem Institut in Zusammenarbeit mit der GAMED
ein neuer Jahrgang mit den musikalischen Vorbereitungen auf die Aufnahmeprüfung in das Hauptstudium im Herbst 2007 begonnen.
Wir wünschen allen KollegInnen ein erfolgreiches Jahr mit viel Freude an der Musik und den neuen Instrumenten.
Betrifft: EU Lernpartnerschaft (Sokrates) "HYMN - Healing Yarns of Music Notes": Am 27-29.10.2006 haben sich Kolleginnen
und Kollegen aus Litauen, Italien und Österreich zu einem ersten Arbeitstreffen in der Nähe von Neapel getroffen.
Nach einem kurzen Erfahrungsaustausch über Erkenntnisse des vergangenen Jahres wurde das gemeinsame Thema des
kommenden Projektjahres festgelegt: Musik und Familie.
In den geplanten Folgetreffen in Vilnius (Dezember 2006) und Wien (März 2007) werden der jeweilige Stand der Projektentwicklungen
sowie Erkenntnisse weiter ausgetauscht und vertieft.
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Betrifft: Onlinemagazin "Codex Flores": Wir möchten an dieser Stelle neben dem
Onlinemagazin "Music Therapy Today" auf dieses - auch für
MusiktherapeutInnen - hoch interessante Informationsmedium für Musikästhetik und kognitive Musikpsychologie hinweisen.
In der gegenwärtigen Ausgabe befinden sich u.a. eine Nachlese zum Badener Kongress www.mozart-science im
Oktober 2006 sowie eine Rezension eines beachtenswerten Diskussionsbeitrages von Thomas Hillecke (Heidelberg) zur wissenschaftlichen
Fundierung von Musiktherapie.
Betrifft: OE 1 Sendung "Dimensionen" (16.10.2006) zum Thema
Geistheiler, Schamanen und Weise Frauen (zum herunterladen). Es handelt sich hierbei um einen Bericht der
Weltkonferenz für Ethnomedizin 2006 in München.
Betrifft: Aktueller Beitrag (30.9.2006) zur Altorientalischen Musiktherapie:
von Dr. Gerhard Tucek : Traditional oriental music therapy - a regulatory and relational approach.
Music Therapy Today (Online 1st October) Vol.VII (3) 623-647.".
Betrifft: OE 1 Sendung "Radiodoktor" (25.9.2006) zum Thema
Musiktherapie
Betrifft: Neue Kolleginnen:
Das Institut für Ethno-Musik-Therapie bemüht sich, talentierte und engagierte StudentInnen bestmöglich auszubilden.
Dieser Weg ist für Lernende und Lehrende gleichermaßen fordernd, da es der Philosophie unserer Institution entspricht,
Studierende nicht als 1:1 Umsetzung des Curriculums zu verstehen. Jede/r zukünftige Kollege/in wird im Rahmen der
Ausbildung darin angeleitet, die Methoden und Prinzipien schrittweise in Einklang mit seiner/ihrer jeweiligen Persönlichkeit
bringen.
Dabei gilt es eine therapeutische Expertise aufzubauen, die auf theoretischem Wissen, empathischem Einfühlungsvermögen
und praktischer Erfahrung beruht.
Am 15.9.2006 konnten wir mit Frau Edith Scharinger und Fr. Vera Kessler den erfolgreichen
Abschluss ihres Studiums mit der Überreichung eines Diploms der "Wiener Internationalen
Akademie für Ganzheitsmedizin" und des "Instituts für Ethno-Musik-Therapie" feiern. Wir wünschen beiden Kolleginnen für Ihre
berufliche Zukunft alles Beste, und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Betrifft: Interview mit Gerhard Tucek in der Zeitschrift
Clinicum
Betrifft: Kongress: Vom 1-4.10.2006 findet in Baden/Wien eine internationale Tagung zum Thema
"Musikwirkungsforschung" www.mozart-science.at statt.
Betrifft: Kongress Baden/Wien:
Pressemitteilung
Betrifft: Fort- und Weiterbildung: vom 4-6.10.2006 an der Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien
Betrifft: Aktuelle Beiträge zur Altorientalischen Musiktherapie:
von Dr. Gerhard Tucek (et al.): "The revival of Traditional Oriental Music Therapy discussed by cross cultural reflections
and a pilot scheme of a quantitative EEG-analysis for patients in Minimally Responsive State". In:
"Music Therapy World Newsletter March 2006".
von Prof. Dr. David Aldridge: "Performative Health - a commentary on Traditional Oriental Music Therapy". In:
"Music Therapy World Newsletter March 2006".
von Dr. Oruc Güvenc: "Music Therapy in Turkey". In:
"Voices - A World Forum for Music Therapy".
Betrifft: TV - Beitrag im Programm Bayern Alpha / ORF:
"Im Jahreskreis - mit Miriam Wiegele": 20.2. 2006 um 21.00 Uhr "Kunsttherapie - ein Weg zur LebensKunst".
Betrifft: Ausgabe 51-52/05 der Wochenzeitschrift
"Profil": Dort erschien ein Beitrag über Arbeits- & Forschungsergebnisse unserer
gemeinsamen Arbeitsgruppe.
Betrifft: Interessante Informationen aus der Welt der Musikwirkungsforschung: Besuchen Sie
die Web - Site von Tom Doch.
Betrifft: Fragen zu Musiktherapie bzw. Ausbildung in Altorientalischer Musiktherapie:
Dr. Tucek steht für Fragen jeweils 14-tägig persönlich zwischen 18 - 20 Uhr nach Voranmeldung
zur Verfügung. Anmeldung bitte unter Wiener
Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED).
Betrifft: Publikation: An der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin ist die
CD-Rom "Musik und Medizin" - Beiträge zur Musik- & Therapieforschung 1995 - 2004
erhältlich.
Die CD-Rom enthält Beiträge von David Aldridge, Yolanda Bertolaso,
Günther Bernatzky, Elisabeth Bock, Ibrahim Basaoglu, Vera Brandes, Gunda Dietzel,
Jörg Fachner, Edith Geiger, Monika Glawischnig-Goschnik, Giselher Guttmann,
Oruc Güvenc, Horst Peter Hesse, Karl Hörmann, Tunya Kalkan, Nuran Kömürcü,
Karl W. Kratky, Helmut Kronberger, Ulrich Kropiunigg, Wolfgang Mastnak, Maximilian Moser,
Monika Nöcker Ribaupierre, Sabine Rittner, Nil Sari, Dilys Treharne, Gerhard Tucek,
Peter Wehle Franz Wendtner.
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